Veranstaltungen

Oberstdorf (GER)


21.02.08 

Martin Koch  aus Österreich gewinnt mit der Weite von 201,0m die Qualifikation für das morgige Skifliegen vor Michael Uhrmann aus Deutschland, 195,0m und Emmanuel Chedal aus Frankreich, 193,0m. Den weitesten Flug legte der bereits fest qualifizierte Norweger Björn - Einar Romoeren mit 207,0m hin !

Qualifikation

1. M. Koch

(AUT)

193,7  Punkte
2. M. Uhrmann

 (GER)

186,5 Punkte
3. E. Chedal

 (FRA)

183,6  Punkte
4. R. Ljoekelsoey

 (NOR)

183,0  Punkte
5. M. Schmitt

 (GER)

182,4  Punkte
6. A. Malysz 

 (POL)

181,8  Punkte

" Führender: B.- E. Romoeren (NOR)" 
Skifliegen vom Allerfeinsten am ersten Tag der 20. Skiflug WM in Oberstdorf. Schöne und weite Flüge brachten dem Favoriten aus Norweger, Björn - Einar Romeoeren, die Führung vor den Österreichern Gregor Schlierenzauer, Martin Koch und Thomas Morgenstern. Im Team von Mika Kojonkoski gesellte sich zur Freude über die Halbzeitführung jedoch auch ein Hauch von Trauer über das Ausscheiden des Titelverteidigers Roar Ljoekelsoey. Aus deutscher Sicht ist die Qualifikation aller vier Springer für den Wettkampf der besten 30 sicher zufriedenstellend, jedoch gelang es nur Martin Schmitt mit Platz 12 annähernd so etwas wie Tuchfühlung zur Spitze zu halten. Michael Uhrmann, Michael Neumayer und Georg Späth belegen die Plätze 19, 22 und 29. 

Stand nach zwei Durchgängen (22.02.08)

.

1. B. - E. Romoeren 

 (NOR)

424,1 Punkte
2. G. Schlierenzauer

 (AUT)

421,9 Punkte
3. M. Koch

 (AUT)

421,3 Punkte
4. T. Morgenstern

(AUT)

413,2 Punkte
5. A. Malysz

(POL)

409,8 Punkte
6. J. Happonen

(FIN)

404,1 Punkte

                    Sieger - Einzel                                                         Sieger Team - Österreich

         G. Schlierenzauer (AUT )                                                           mit Martin Koch

Gesamtergebnis Einzel / 23.02.08

1. G. Schlierenzauer

(AUT)

835,4 Punkte
2. M. Koch

 (AUT)

824,7 Punkte
3. J. Ahonen

 (FIN)

811,9 Punkte
4. B.-E. Romoeren 

 (NOR)

804,6 Punkte
5. J. Happonen

 (FIN)

801,7 Punkte
6. H. Olli

 (FIN)

787,4 Punkte

Einzel - Weltmeister: Gregor Schlierenzauer (AUT)

Mit einem sensationellen zweiten Tag wurde der 18jährige Gregor Schlierenzauer jüngster Weltmeister in der Geschichte des Skifliegens. Sein Landsmann Martin Koch verpasste mit einem schwächeren Sprung im 4. und letzten Durchgang den möglichen Titel. Dritter wurde Altmeister Janne Ahonen aus Finnland und verdrängte, den zur Halbzeit Führenden, Bjoern - Einar Romoeren (NOR) noch vom Podest. Im deutschen Team lagen Anspruch und Wirklichkeit mal wieder weit auseinander. Mit den Plätzen 15 Martin Schmitt, 19 Michi Uhrmann, 21 Michael Neumayer und 30 für Georg Spaeth kann die Diskussion von einem Podestplatz beim Teambewerb ruhig in das Reich der Fabel verwiesen werden. 

Team / 24.02.08

1. Österreich

-

1533,3 Punkte
2. Finnland

-

1477,0 Punkte
3. Norwegen

 -

1453,2 Punkte
4. Deutschland

-

1361,7 Punkte
5. Russland

 -

1308,1 Punkte
6. Tschechien

-

1298,9 Punkte

 


Mannschafts - Weltmeister: Österreich 
Souveräner Titelgewinn für die Mannschaft Österreichs ( Koch, Morgenstern, Kofler und Schlierenzauer ) und damit "Doppelgold" für Gregor Schlierenzauer. Bei wiederum guten Flugwetter ließen die Youngster vom Team Austria absolut keinen Zweifel am Titelgewinn aufkommen und verwiesen mit einem Vorsprung von 76,3 Punkten Finnland ( Happonen, Olli, Hautamaeki und Ahonen ) auf Platz 2. Dritte mit einem Rückstand von 100,1 Punkten wurde die Mannschaft Norwegens ( Romoeren, Bardal, Hilde und Jacobsen ). 

Vierte wurde die Mannschaft Deutschlands. Diese Platzierung ist mit einem Rückstand von 100,1 Punkten aber nicht als undankbar zu deklarieren, da schlicht und einfach das derzeitige Leistungsvermögen nicht mehr zuließ ! ! ! Hätten die Slowenen nicht den Absturz von Robi Kranjec, die Russen einen besseren Tag und die Franzosen und Tschechen einen   "vierten Mann" gehabt, ja dann wäre sogar das Finale für die Deutschen bei der Heim-WM in Gefahr gewesen. Auch ohne dieses Horrorszenario dürfte die sportliche Leitung nun die Reißleine ziehen und einen schmerzhaften Totalumbau zum Wohle der Sportart und im Sinne aller Beteiligten vollziehen.

 

 

 

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