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Si(e)gurd Pettersen sichert
sich seinen 2. Saisonsieg.
Auch im Vorfeld der 3. Veranstaltung von Japan gab es
Wetterprobleme. So mußte auch diesmal der Qualifikationsdurchgang
ausfallen. Schneefall und wechselnde Winde gehörten dann auch im
Wettkampf zu den ständigen Begleitern. Nach dem Ende des 1. Durchganges
lag Andreas Widhölzl vor Sigurd Pettersen und Primoz Peterka. Maximilian
Mechler lag zur Halbzeit auf einem hervorragenden 5. Platz, fiel aber
leider durch einen schwächeren 2. Sprung auf Rang 7 zurück. Trotzdem ein
Lichtblick für den jungen Deutschen. Sigurd Pettersen sicherte sich mit
der Tagesbestweite von 131,5 m im 2. Durchgang den Sieg vor Andreas
Widhölzl und Florian Liegl, der mit seinem 3. Platz ganz heiß ist auf
seinen 1. Weltcupsieg. Mit Romoeren und Ljoekelsoey hatten die Norweger
erneut 3 Springer in den Top - Ten und werden somit immer mehr zu den
Favoriten bei der WM.
Eine große Enttäuschung mußte der Weltcupleader Janne Ahonen mit Platz
11 hinnehmen. Der große Gewinner der Japantournee ist eigentlich einer,
welcher die 3 Springen gar nicht mitmachte - Sven Hannawald - , denn seine
engsten Widersacher im Kampf um die Weltcupkrone vermochten es nicht, sich
deutlich von ihm abzusetzen.
Ergebnis Sapporo vom 25.01.03
| 1.
Sigurd Pettersen (NOR) |
129,0/131,5
m |
271,4
Punkte |
| 2.
Andreas Widhölzl (AUT) |
130,0/127,0
m |
265,6
Punkte |
| 3.
Florian Liegl (AUT) |
127,0/129,5
m |
262,7
Punkte |
| 4.
Primoz Peterka (SLO) |
128,0/126,5
m |
262,1
Punkte |
| 5.
Christian Nagiller (AUT) |
126,0/127,0
m |
256,9
Punkte |
| 6.
Adam Malysz (POL) |
126,0/123,0
m |
248,7
Punkte |
Roar Ljoekelsoey feiert in
Sapporo seinen längst überfälligen 1. Weltcupsieg.
Auf der alten Olympiaanlage von 1972 herrschten wie immer
sehr wechselhafte Bedingungen. Schneefall, Aufwind, Rückenwind....von
jedem etwas mehr oder weniger, führten zu einigen Unterbrechungen.
Höhepunkt des 1. Durchgangs war ein Blatt Papier, welches Janne Ahonen
kurz vor dem Absprung dermaßen behinderte, daß dieser die Chance bekam
seinen 1. Sprung zu wiederholen. Janne pokerte hoch, denn die 123 m waren
gar nicht so schlecht. Seine Rechnung ging jedoch voll auf, denn er
steigerte sich auf Rang 4 des 1.Durchganges mit 132,0 m. Roar Ljoekelsoey
setzte sich mit einem Supersprung von 137,5 m überraschend an die Spitze.
Für J. Ahonen waren die 2 Sprünge innerhalb kürzester Zeit wohl etwas
viel, denn beim Finale fiel er auf Rang 8 zurück. R. Ljoekelsoey behielt
auch bei seinem 2. Versuch die Nerven und siegte überlegen vor C.
Nagiller und seinem Landsmann B.-E. Romoeren. Erfreulich aus deutscher
Sicht die Platzierungen von Neumayer, Pieper und Mechler mit den Plätzen
11, 12 und 15. Die Bestweite des heutigen Tages erzielte Florian Liegl mit
139,0 m im 2. Durchgang.
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| Nach Platz 1 in Hakuba nun 2. in Sapporo -
Christian Nagiller einer der großen Gewinner der Japanreise. |
Ergebnis Sapporo vom 25.01.03
| 1.
Roar Ljoekelsoey (NOR) |
137,5/128,5
m |
283,3
Punkte |
| 2.
Christian Nagiller (AUT) |
134,0/127,0
m |
272,3
Punkte |
| 3.
Bjoern Einar Romoeren (NOR) |
126,0/135,5
m |
271,7
Punkte |
| 4.
Andreas Widhölzl (AUT) |
135,0/123,5
m |
267,8
Punkte |
| 5.
Hideharu Miyahira (JPN) |
124,5/133,5
m |
267,4
Punkte |
| 6.
Adam Malysz (POL) |
121,0/131,5
m |
255,5
Punkte |
Christian Nagiller gewinnt
seinen 1. Weltcup in Hakuba.
Beim Training im japanischen Hakuba sprang der Österreicher
Florian Liegl mit 130,0 m die größte Weite, doch der Pole Adam Malysz
sprang bei den 3 Trainingssitzungen am konstantesten. Da nur 50 Springer
an den Start gingen, wurde auf eine Qualifikation verzichtet, was den vom
europäischen Kontinent angereisten Athleten nur zu Gute kam um die
Zeitverschiebung von 9 Stunden zu überwinden. Der Wettkampf wurde
geprägt durch heftigen Schneefall (45 cm innerhalb weniger Stunden) und
wechselnden Winden. Zählte zwar Florian Liegl zu den klaren Favoriten, so
nahm bereits im 1. Durchgang sein Landsmann Christian Nagiller mit einer
Traumweite von 132,5 m das Zepter in die Hand. Erstaunlich auch die
Leistung von Reinhard Schwarzenberger, der mit seinem 4. Rang
augenscheinlich wieder Anschluss an die starke 1. österreichische Auswahl
gefunden hat. Mit Matti Hautamaeki meldet sich ein weitrer Topspringer der
vergangenen Saison zurück, und kann mit seinem 2. Platz berechtigt die
Nr.2 im finnischen Team für sich beanspruchen. Die junge deutsche Delegation,
die ins ferne Japan reiste, sollte diesen Tag am besten so schnell wie
möglich vergessen. Nur Stephan Hocke und Michael Neumayer konnten sich
für das Finale der besten 30 qualifizieren und enttäuschten letztendlich
mit den Rängen 25 bzw. 27.
Erfreulich aus Sicht des Gastgebers der 3. Platz von Hideharu Miyahira.
Der einst so erfolgreiche Masahiko Harada ging am heutigen Wettkampftag
lediglich als Vorspringer an den Start und muß nun einsehen, daß er mit
34 Jahren seinen Zenit längst überschritten hat.
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| Altstar Masahiko Harada - einst bei
Weltmeisterschaften erfolgreich, heute nur noch Vorspringer |
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| Mit Matti Hautamaeki und Reinhard
Schwarzenberger melden sich zwei Routiniers erfolgreich zurück. |
Ergebnis Hakuba vom 23.01.03
| 1.
Christian Nagiller (AUT) |
132,5/122,0
m |
250,1
Punkte |
| 2.
Matti Hautamaeki (FIN) |
125,5/122,5
m |
248,4
Punkte |
| 3.
Hideharu Miyahira (JPN) |
125,0/123,5
m |
247,8
Punkte |
| 4.
Reinhard Schwarzenberger (AUT) |
128,5/120,0
m |
245,8
Punkte |
| 5.
Adam Malysz (POL) |
123,0/123,5
m |
245,7
Punkte |
| 6.
Janne Ahonen (FIN) |
128,5/118,5
m |
242,6
Punkte |
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